Willkommen beim NABU Aalen

Für Mensch und Natur

Pflege der Schutzgebiete

 

Im Laufe des Jahres finden in unseren 10 Schutzgebieten zahlreiche Pflegemaßnahmen statt. mehr

Außerplanmäßige Veranstaltungen / Plegearbeiten

Pflegearbeiten

im NABU-Schutzgebiet - Federbach am

Samstag, den 05. Januar 2019

Treffpunkt:

9.00 Uhr

Kuckuckweg 1, 73434 Aalen

 

Bei diesen Plegearbeiten werden Heckenpflegearbeiten durchgeführt und Sturmschäden beseitigt.

 

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Jahreshauptversammlung unter dem Motto:

"Lebensraum für Gelbbauchunken, Kammmolche und Co. schaffen"

Am Mittwoch, den 14. November fand die Jahreshauptversammlung des NABU Aalen e. V. im Gasthof Kellerhaus in Oberalfingen statt. Der Vorsitzende Guido Bretzger berichtete über die in den vergangenen 12 Monaten durchgeführten Führungen und Pflegearbeiten in den Schutzgebieten. Die Aktivitäten der Jugendgruppe - Bau eines Bienenhotels, Sanierung eines Kleintümpels und Mäharbeiten – wurden von Jonas Bretzger vorgetragen. Die Kassiererin Gudrun Baar konnte erfreulicherweise einen Überschuss für das Jahr 2017 vermelden. Von den beiden Kassenprüfer Dr. Thomas Hellmuth und Cornelia Bretzger wurde eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt.

 

Der Höhepunkt des Abends war zweifellos der Vortrag von Mara Sandrini, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, über die „Wiedereinwanderung am Beispiel vom Luchs“.

 

Bereits im Alter von 10 Jahren war für die Referentin klar, dass Sie als Beruf Wildökologin wählen wollte. Entsprechend engagiert und kompetent informierte sie die Zuhörer über die relevanten Fakten. Der Luchs wurde im letzten Jahrhundert in Deutschland durch systematische Jagd ausgerottet. Die heutigen etablierten Vorkommen, vor allem im Harz und im Böhmerwald, erfolgten durch Einwanderung aus Wiederansiedlungsprojekten in der Schweiz und in Slowenien. Der Luchs ist ein Ansitzjäger – vergleichbar unserer Hauskatze – und ernährt sich hauptsächlich von Rehwild, wobei ihn ein erbeutetes Reh für eine Woche ernährt. Somit ist sein Einfluss auf die Zahl des Rehwildes von untergeordneter Bedeutung – wie viele Rehe kommen im Straßenverkehr um?

 

Der Einzelgänger Luche benötigt ein sehr großes Revier – 150 bis 300 km2 – und ist ein sehr scheues Tier. Selbst für erfahrene Luchskenner ist eine Sichtung in freier Natur wie ein 6er im Lotto. Das Luchs-Monitoring, d. h. die Untersuchungen zur Anzahl und zum Vorkommen, erfolgt durch Auswertung von Aufnahmen aus Fotofallen, Tritt-Spuren, Losung und Resten von Rissen (= erbeuteten Tieren).

 

Das Ergebnis dieser Untersuchungen ergab für Baden-Württemberg nur wenige Tiere auf der Wanderung, für das Jahr 2017 etwa 5 – 6 männliche Luchse. Eine beständige Population gibt es in Baden-Württemberg bisher nicht.

 

Da Luchse sehr scheue Tiere sind und nur in seltenen Ausnahmefällen Haustiere jagen, geht von diesen faszinierenden Großkatzen keine Gefahr für den Menschen aus.

 

Nach dem brillanten Vortrag hatte das interessierte Publikum ausgiebig Gelegenheit noch offene Fragen durch Frau Sandrini klären zu lassen.

 

Dr. Andreas Beck

2. Vorsitzender

 


Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017
Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017 - Foto: NABU/Peter Kühn

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Aalen aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.